E. R. NELE

Über sie:

E. R. Nele 1932 in Berlin geboren, Kindheit und Jugend in Kassel.
1950 – 1955 Studium an der Central School of Arts and Crafts in London, an der Hochschule für Bildende Künste in Berlin und am Studio Lacouriere in Paris.
Sie ist Bildhauerin und Goldschmiedin und lebt und arbeitet in Frankfurt am Main.

Über ihre Werke:

Im Mittelpunkt ihrer künstlerischer Arbeit steht seit mehr als 40 Jahren der Mensch. E. R. Nele entwirft kein ideologisch fixiertes Bild vom Menschen, es geht ihr vielmehr darum, durch die Konzentration auf die Grundformen des menschlichen Körpers Emotionen, innere Haltungen und soziale Zusammenhänge sichtbar zu machen. Sie hat sich auch auf das Wagnis eingelassen, den Holocaust künstlerisch zu reflektieren.
E. R. Nele versteht sich als politische Künstlerin, die sich immer wieder neu mit aktuellen Themen auseinandersetzt. Selbst Objekte von spielerischer Leichtigkeit sind der Versuch einer künstlerischen Antwort auf gesellschaftliche Entwicklungen wie Individualisierung und Solidarität.
Darüber hinaus hat sie auch Bühnenbilder entworfen, z. B. für die Staatstheater in Kassel und Darmstadt.

Kurzprofil:

E. R. Nele ist eine mehrfach ausgezeichnete documenta-Künstlerin (documenta II, III und VII). Seit den sechziger Jahren war sie bei unzähligen Einzel- und Gruppen-Ausstellungen im In- und Ausland vertreten. E. R. Neles Skulpturen und Zeichnungen findet man in den Sammlungen großer Museen u. a. auch im Viktoria und Albert Museum, London und in der Goldsmith Hall, London sowie in renommierten Privatsammlungen und im öffentlichen Raum.